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Uwe Pries

„Ich habe das für mich nicht ertragen. Dieses jeden Tag belogen werden.“

Der Vater von Uwe Pries siedelt Anfang der 1950er Jahre als überzeugter Kommunist von Hamburg in die DDR über. Er studiert Philosophie und Literatur, ist SED-Mitglied und stellvertretender Direktor an einer Berufsschule. Wöchentlich hält er Buchvorlesungen im Carl Corbach Club und beginnt Ende der 1970er Jahre, die DDR öffentlich zu kritisieren. In der Folge führt dies zu Parteiausschluss und zum Berufsverbot. Uwe Pries beschließt daraufhin, die DDR auf illegalem Wege zu verlassen und verucht 1982, die bulgarisch-türkische Grenze zu passieren. Er wird verhaftet und anschließend in Naumburg/Saale inhaftiert. 1983 wird er von der Bundesrepublik freigekauft und darf die DDR verlassen. Seit 1996 lebt Uwe Pries in Ingelheim am Rhein.

Das Gespräch führten Schüler der Kaiserpfalz-Realschule Plus in Ingelheim/Rhein.

 

 

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