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Wolf-Dietrich Krause

 

„Man ist ganz allein...“

Wolf-Dietrich Krause ist gelernter Kellner und Sozialsekretär. Schon als Sechsjähriger erlebte er die SED-Willkür durch die Verhaftung seines Vaters wegen "staatsfeindlicher Propaganda" in der elterlichen Wohnung. Als Küchenleiter auf einem Fahrgastschiff der "Weißen Flotte" in Berlin stellte er ab 1975 mehrere Ausreiseanträge, die alle abgelehnt wurden. Im November 1976 protestierte er öffentlich gegen die Ausbürgerung Wolf Biermanns und erhielt im Mai 1977 Berufsverbot. Im September 1977 erfolgte die Verhaftung und spätere Verurteilung wegen "staatsfeindlicher Hetze" und "Beeinträchtigung staatlicher Maßnahmen" zu einer Haftstrafe von zwei Jahren. Die Haftzeit verbrachte er in Cottbus und Chemnitz (Karl-Marx-Stadt). Im Rahmen des Häftlingsfreikaufs gelangte Wolf-Dietrich Krause im Mai 1978 in die Bundesrepublik Deutschland.

Das Gespräch führten Schüler der Hans-Zulliger-Schule Koblenz.

 

 

 

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