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Siegbert Schefke

„Wir haben versucht, die Missstände in der DDR zu filmen, zu zeigen und zu dokumentieren“

Siegbert Schefke, der sich früh der Arbeit in Friedens- und Umweltkreisen widmete, war 1986 Mitbegründer der „Umwelt-Bibliothek“ in der Zionskirche in Ost-Berlin. Er arbeitete eng mit Aram Radomski zusammen. Gemeinsam erstellten sie „Dokumentationsfilme“ über den baulichen Zustand einiger Städte in der DDR und dokumentierten die Umweltzerstörung. Der ab 1987 als freiberuflicher Fotograf, Journalist und Kameramann tätige Bürgerrechtler schmuggelte das illegal entstandene Material mit Hilfe westlicher Journalisten und Diplomaten in die Bundesrepublik. Sein größter Coup gelang Schefke am 9. Oktober 1989, als sein heimlich gedrehter Beitrag über die Demonstration von 70.000 DDR-Bürgern in Leipzig in den Tagesthemen ausgestrahlt wurde. Die sensationellen Aufnahmen des „Tags der Entscheidung“ gehören zum Bildgedächtnis der Friedlichen Revolution.

Seit 1992 ist Siegbert Schefke als Journalist beim MDR tätig und arbeitet in der Redaktion „ARD-Aktuell“.

 

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Das Interview führten Schülerinnen und Schüler des Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasiums Bayreuth.

·         „Wir haben versucht, die Missstände der DDR zu filmen, zu zeigen und zu dokumentieren.“

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