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Christian Dietrich

„Wer sich bewegt, wird bestraft“

 

Christian Dietrich erhielt keine Zulassung zum Abitur, weshalb er das Kirchliche Proseminar Naumburg besuchte. Danach verrichtete er verschiedene Gelegenheitsarbeiten und war Gaststudent. Er übernahm außerdem auch die Leitung verschiedener oppositioneller Arbeitskreise und war Herausgeber verschiedener Samisdatpublikationen. Im Herbst 1988 zog er nach Leipzig. Hier widmete er sich der Entwicklung von öffentlichkeitswirksamen Protestaktionen unter anderem organisierte er die Demonstration am 4. September 1989 in Leipzig mit. Ab Oktober 1989 studierte er Theologie in Naumburg. Er war Geschäftsführer des Demokratischen Aufbruchs und Vorsitzender des Untersuchungsausschusses Korruption und Amtsmissbrauch im Kreis Naumburg. 1991 war er Mitbegründer und Vorstand des „Archiv Bürgerbewegung“ und der Stiftung „Runder Tisch“. Nach dem Ersten Theologischen Examen war er Mitarbeiter am Institut für kirchliche Zeitgeschichte Naumburg. Er veröffentlichte verschiedene Publikationen und konzipierte mehrere Ausstellungen zur Zeitgeschichte. Seit 1997 lebt er in Thüringen und ist Pfarrer, seit 2000 in Nohra, nahe Weimar, und betreut dort sechs Kirchen.

Das Interview führten Schülerinnen und Schüler des Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasiums Bayreuth.

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