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Peter Grimm

„Ein Karussell von Vorladungen und Aussprachen“

Peter Grimm machte 1982 auf dem Begräbnis von Robert Havelmann Bekanntschaft mit den Regimegegnern Ralf Hirsch und Werner Fischer, deren Überzeugung er teilte. Nach einem misslungenen Anwerbungsversuch des MfS folgte ein Schulverweis als Grimm gerade seine Abitursprüfung ablegen sollte. Daraufhin knüpfte er Kontakt zu verschiedenen Bürgerrechtskreisen in Ost-Berlin, welche sich mit Menschenrechtsfragen auseinander setzten, wie zum Beispiel dem Friedenskreis in der Bekenntniskirche in Berlin-Treptow. 1986 war Grimm Mitbegründer der Initiative Frieden und Menschenrechte, die er nach dem Verbot eines von ihm mit initiiertem Menschenrechtsseminar ins Leben rief. Eine weitere Station Grimms war die Herausgeberschaft der Samisdatzeitschrift „grenzfall“, die ab 1986 im Untergrund verbreitet wurde. 1990 wurde der Bürgerrechtler Mitglied der SDP, später hatte er ein Mandat in der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Sächsischen Landtag. Nach der Wiedervereinigung war er anfänglich bei verschiedenen Fernsehproduktionsfirmen angestellt und als Filmemacher tätig. Heute ist Peter Grimm verantwortlicher Redakteur der Zeitschrift „Horch und Guck“.

Das Gespräch führten Schülerinnen und Schüler der Erich-Kästner-Realschule Tostedt.

 

 

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