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Christian Schmidt

„Wir waren ja potentielle Staatsfeinde.“

Als viertes Kind einer evangelischen Pfarrersfamilie hat Christian Schmidt eine christliche und pazifistische Erziehung genossen. Da er den 18-monatigen „normalen Dienst“ in der Nationalen Volksarmee (NVA) der DDR aus Gewissensgründen ablehnte, gab er der Musterungskommission 1980 bekannt, als unbewaffneter Bausoldat dienen zu wollen. Da die Entscheidung gegen der Wehrdienst seine beruflichen Möglichkeiten stark einschränkte, arbeitete er ab 1981 in einem Behindertenheim der Diakonie. Sechs Tage vor dem offiziellen Einberufungstermin wurde er im April 1988 als einer der letzten 18-monatig „dienenden“ Bausoldaten einberufen. Christian Schmidt wurde bis Oktober 1989 an verschiedenen Standorten in der DDR als Bausoldat eingesetzt, durfte aber nur selten in seinem gelernten Beruf als Tischler arbeiten. Die Oktobertage der Friedlichen Revolution haben er und seine Kameraden als angstvolle Zeit erlebt, da sie befürchteten, nicht zur vorgesehenen Zeit aus dem Armeedienst entlassen oder zum Waffendienst gezwungen zu werden. 

Das Gespräch führten Schülerinnen und Schüler der Evangelischen Schule St. Marien in Neubrandenburg.

Unterricht

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Interviews

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