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Angelika Cholewa

„Es fiel mir schwer, etwas zu tun, von dem ich nicht überzeugt war“

Im Alter von 16 Jahren wurde Angelika Cholewa von zwei Mitarbeitern des Ministeriums für Staatssicherheit auf dem Schulhof bedrängt und zur Mitarbeit als Inoffizielle Mitarbeiterin genötigt. Nach wenigen Treffen verweigerte sie die Mitarbeit. Infolge dessen bekam sie erste berufliche Konsequenzen nach dem Abitur zu spüren, als ihr das Architekturstudium verweigert wurde. Nicht nur während des Studiums, sondern auch in den ersten Jahren der Berufstätigkeit mischte sich die Staatssicherheit in ihre familiären und persönlichen Angelegenheiten ein. Wiederholte demütigende Erfahrungen in “Volkseigenen Betrieben“, wie etwa das öffentliche Rügen vor allen Mitarbeitern wegen des Fehlens bei der 1. Mai Demonstration, führten letztendlich zu dem Entschluss, mit ihrem damaligen Ehemann die DDR zu verlassen. Die Flucht an der Grenze zwischen der Tschechoslowakei und Bayern scheiterte jedoch, so dass Angelika Cholewa von 1980 bis 1983 inhaftiert wurde. 1983 wurde sie von der Bundesrepublik freigekauft.

Das Gespräch führten Schülerinnen und Schüler der PTI Dieburg.

 

 

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