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Dr. Petra Hoffmann

„Man hat sich irgendwie angesehen, wer wo dazugehört.“

Petra Hoffmann wurde 1946 in Leipzig geboren. Als Kind antifaschistischer Eltern (ihr Vater und Großvater gehörten 1945 zu den Überlebenden des KZ Buchenwald) war sie zunächst aktiv in der Pionier- und in der FDJ-Organisation, bis sie als Jugendliche begann, die SED kritisch zu sehen und sich schließlich von ihr abzuwenden. Sie hatte begonnen, ihr eigenes Leben zu denken, sich verstärkt mit Kunst und Poesie zu beschäftigen und sich von der von den Eltern geprägten Welt zu entfernen. Das führte dazu, dass sie erst unmerklich, später deutlich sichtbar in ihrer beruflichen Entwicklung benachteiligt wurde. Ihr Freundeskreis und auch sie wurden zunehmend zu den sog. Dissidenten gezählt. Sie besuchte Friedensdekaden, Veranstaltungen von „Frauen für den Frieden“ und traf sich mit Freunden in verschiedenen privaten Zirkeln. Petra Hoffmann wird durch die Friedliche Revolution zu einem politisch auch handelnden Menschen. Mit dem Fall der Mauer ist der Weg für sie klar: sie will mithelfen, das noch immer geteilte Deutschland wieder zu vereinigen. Deshalb tritt sie der neu gegründeten SDP bei, übernimmt Funktionen und Ämter. Ihr Buch „Von der Montagsdemo zur Demokratie - Tagebuchnotizen 1989 / 1990“ zeigt aus ihrer persönlichen Sicht die Anfänge der Demokratie im Osten Deutschlands.

Das Gespräch führten Schülerinnen und Schüler der Ricarda-Huch-Schule Braunschweig.

 

 

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