Zum Inhalt springen

Zum Hauptmenü springen

Zum Themenmenü springen


Eduard Fiedler

„Die Forderungen mussten ganz öffentlich auf der Straße genannt werden“

Eduard Fiedler wuchs im Eichsfeld in einem katholisch geprägten Umfeld auf. Er entschied sich frühzeitig, ein Theologiestudium aufzunehmen, welches für ihn auch eine Zeit intensiver weltanschaulicher Auseinandersetzung mit gegenwärtigen Zeitströmungen und Gesellschaftsmodellen wie „Kapitalismus“ und „Sozialismus“ war. Nach seinem Studium und der Ausbildung zum Sozialarbeiter war er Referent in der katholischen Jugendseelsorge im Eichsfeld, später Gemeindereferent in Heiligenstadt. Der Gründungsaufruf des Neuen Forums und weiterer Oppositionsgruppen hatte eine Signalwirkung für ihn. Bestärkt durch den Verlauf der Montagsdemonstration am 9. Oktober 1989 in Leipzig, verlas er in einer öffentlichen Gebetsstunde am 15. Oktober in Heiligenstadt Ausschnitte dieser Texte. Am 30. Oktober gestaltete er das Friedensgebet und die erste große Demonstration in Heiligenstadt mit, die ca. 12.000 Teilnehmer zählte. Er war Gründungsmitglied der „Demokratischen Initiative" seiner Heimatstadt und zugleich Leiter des Bereichs „Kirche und Gesellschaft" sowie Mitglied im Sprecherrat. Heute ist er in der katholischen Jugendsozialarbeit tätig.

Das Gespräch führten Schülerinnen und Schüler des Gregor-Mendel-Gymnasiums Amberg.

 

 

Unterricht

Nutzen Sie die Unterrichtsmaterialien, um Ihre Schüler auf das Interview vorzubereiten.

Interviews

Schülerinnen und Schüler interviewen Zeitzeugen der DDR-Opposition

» Interviews ansehen
 

Gefördert durch

Bundesstiftung Aufarbeitung

© Deutsche Gesellschaft e.V., 2012. Alle Rechte vorbehalten. Webdesign by Licht & Linie.