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Dr. Frank Eigenfeld

„Man ballt die Fäuste in den Hosentaschen, aber man muss es hinnehmen“

Frank Eigenfeld ist Mitbegründer des „Neuen Forums“ und ein ostdeutscher Bürgerrechtler. In Studentenkreisen diskutierte er in den 1970er Jahren über die Niederschlagung des Prager Frühlings und kritisierte die Ausbürgerung Biermanns. Ab den frühen 1980er Jahren hielt Eigenfeld Kontakte zur Offenen Jugendarbeit. Er beteiligte sich an Veranstaltungen, die Veränderungsprozesse innerhalb der DDR befördern wollten und wurde 1985 Mitglied der Initiative für Frieden und Menschenrechte. Er reiste viel und beteiligte sich am Aufbau eines DDR-weiten Oppositionsnetzwerks. Trotz ständiger Überwachung durch das MfS war er weiterhin aktiv, etwa indem er die „Nachtgebete“ organisierte und heimlich Flugblätter drucken ließ.

Im Jahr 1990 erfuhr Eigenfeld berufliche Wiedergutmachung. Die Universität Halle rehabilitierte ihn und stellte ihn erneut als wissenschaftlichen Mitarbeiter ein. Heute ist er im Ruhestand.

Das Gespräch führten Schülerinnen und Schüler der Elisabeth-von-Rantzau-Schule Hildesheim.

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Interviews

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