Zum Inhalt springen

Zum Hauptmenü springen

Zum Themenmenü springen


Steffen Gresch

 

1986 stellte Steffen Gresch in Leipzig einen "Ausreiseantrag mit Entlassung aus der DDR-Staatsbürgerschaft". Von nun an begann für ihn die Zeit des Wartens. Seinen Freunden verheimlichte er seine Entscheidung nicht. Es ging ihm nun darum, eine Verbindung aufzubauen zwischen Menschen, denen Meinungsfreiheit ein Herzensanliegen ist. Auf einer Lesung, die er bei sich zu Hause organisierte, stellte er gemeinsam mit Peter Grimm die Oppositionszeitung "Grenzfall" vor. Dies war der Auftakt einer fruchtbaren Kooperation zwischen Ost-Berlin und Leipzig. Es kam zu regelmäßigen Treffen. Am 24. Mai 1987 war es soweit: Im Keller der Leipziger Michaeliskirche präsentierte sich unsere Arbeitsgruppe "Menschenrechte" erstmals in der Öffentlichkeit. Die Performance: "Ich bin soo frei!! - Das Menschenrecht Meinungsfreiheit im Gespräch" fand große Resonanz. Mehr konnte Steffen Gresch nicht persönlich mitverfolgen: Das Regime erwirkte 1987 seinen "Umzug" (Grenzbeamtenjargon) nach West-Berlin.

Das Gespräch führten Schülerinnen und Schüler des Humboldt-Gymnasiums Ulm.

 

 

Unterricht

Nutzen Sie die Unterrichtsmaterialien, um Ihre Schüler auf das Interview vorzubereiten.

Interviews

Schülerinnen und Schüler interviewen Zeitzeugen der DDR-Opposition

» Interviews ansehen
 

Gefördert durch

Bundesstiftung Aufarbeitung

© Deutsche Gesellschaft e.V., 2012. Alle Rechte vorbehalten. Webdesign by Licht & Linie.